Was haat es sich mit «Common Interface Plus»-Standard (CI+) auf sich?
Dream: CI Plus ist kein Standard - Gefahr der Marktabschottung gegebenDream Multimedia kritisiert die Einführung von CI Plus.
Die hinter CI Plus stehenden Unternehmen suggerieren, dass es sich bei dieser Schnittstelle um
einen festgelegten Standard handelt, was nicht der Fall ist.
Um CI Plus nutzen zu dürfen, müssen Hersteller Testzertifikate erstehen, die von einem einzigen
Unternehmen, dem damit beauftragten TC Trust Center, ausgestellt werden. Diese Gatekeeper-
Funktion birgt die Gefahr einer Marktabschottung in sich. Die Einführung von CI Plus veranlasste
die Verbraucherzentrale NRW zum für Hersteller und Händler kontraproduktiven Aufruf, vom Kauf
von HD-Receivern ohne diese Schnittstelle abzusehen, da mit diesen Set-Top-Boxen die Sender
der HD-Plus-Plattform nicht empfangen werden können.
Um eine Bevormundung des Endkunden durch Inhalteanbieter oder Plattformbetreiber zu verhindern,
bedarf es jedoch keines Aufrufs zur Kaufzurückhaltung. HD-Receiver ohne CI Plus werden auch in
Zukunft sämtliche frei empfangbaren HDTV-Sender darstellen können.
Dream-Sprecher Alpaslan Karasu: „Einen solchen Aufruf gäbe es nicht, wenn in der Diskussion
um CI Plus mehr an die Bedürfnisse des Verbrauchers als an die Wünsche der Inhalteanbieter
gedacht würde. Ich bin mir sicher, dass der Kunde diese Haltung quittieren wird. CI Plus ist kein
Standard und wird auch keiner werden, wenn der Verbraucher merkt, dass mit CI Plus seine
Mediennutzung beschnitten wird.“
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Ich höre da gerade einige Probleme für Dreambox User:
Mit CI-Plus können die TV-Sender den Umgang mit ihren Sendungen deutlich stärker als bisher regulieren. Diese bietet die Möglichkeit, wesentliche Funktionen modernen Festplatten-Receiver zu sperren. Aufzeichnungen können verboten werden (no copy), ein aufgezeichneter Film kann nach 7. B. 7 Tagen automatisch gelöscht werden, Werbeblöcke können nicht vorgespult werden (ad-skipping), die zeitlich versetzte Wiedergabe kann blockiert werden.
Die "Legacy-Module" für ältere CI-Receiver werden über einen Security-Key fest an das Gerät des Herstellers gekoppelt sein. Das setzt voraus, dass diese seine SW aktualisiert und Lizenzgebühren an SES abführt. Weiterhin wird die Zahl solcher module absichtlich begrenzt werden, um mehr "echte" HD1-Boxen zu verkaufen. Die Legacy-Lösung wird nur solange unterstützt, bis genügend native HD+-Geräte verfügbar sind. Module soll es nur für Receiver geben, die den HDCP-Kopiertschutz am HDMI-Interface aktiviert haben: Speicherung von Inhalten ist grundsätzlich nicht zugelassen.
Aufzeichnungen können verboten werden (no copy), ein aufgezeichneter Film kann nach 7. B. 7 Tagen automatisch gelöscht werden, Werbeblöcke können nicht vorgespult werden (ad-skipping), die zeitlich versetzte Wiedergabe kann blockiert werden.