Studi8 wrote:Super Video. Wir sollten das übersetzen!
nggalai wrote:Nur als Tipp für die Arbeitsgruppe: Schaut Euch Archivalia öfters an:
http://archiv.twoday.net/
Ced wrote:Studi8 wrote:Super Video. Wir sollten das übersetzen!
Ich schreibe ihr ne Mail.
Recherche ist ein entscheidender Teil der Bildung. Es wird erwartet, dass Studenten die verwendeten Artikel zitieren, wenn sie eine Arbeit schreiben. Sie haben dies wahrscheinlich in Ihrer eigenen Arbeit oft getan. Dabei sind Sie sicher auch auf Artikel gestossen, die Sie lesen wollten, aber keinen Zugriff darauf erhalten haben. Warum ist das so?
Wissenschaftliche Artikel werden wie folgt publiziert:
Professor A schreibt einen Artikel über seine Forschungsarbeit. Gratis. Er will ihn publizieren, also schickt er ihn an ein Magazin seines Fachgebiets. Das Magazin will ihn publizieren und fragt Professoren B und C, diesen zu begutachten. Die Professoren evaluieren ihn und schicken ihn dann zurück. Gratis. Das Magazin schickt die notwendigen Korrekturen an Professor A und dieser schickt den endgültigen Artikel zurück. Gratis. Das Magazin editiert dann diesen Artikel, publiziert ihn zusammen mit anderen Artikeln und verlangt Geld, wenn man das Magazin lesen will. Wie viel kostet es eine Universität, ein solches Magazin zu abonnieren? Das kommt drauf an:
Ein Jahresabonnement des "Journal of Econometrics" kostet 2'155 Dollar.
Das "Journal of Geophysical Research" kostet 5'660 Dollar pro Jahr.
Und das "Journal of Brain Research" kostet jedes Jahr 21'744 Dollar.
Nicht alle Wissenschaftsmagazine sind so teuer, aber wenn viele dieser wichtigen Resourcen derart teuer sind, kann nicht einmal eine finanzkräftige Universität all diese Magazine in ihrer Bibliothek anbieten. Also kaufen die Bibliotheken nur, was sie sich leisten können, und Studentetn und Professoren können lediglich hoffen, dass sie nichts wichtiges verpassen.
Es geht aber auch anders:
Es gibt eine Alternative zu diesen geschlossenen, abonnementspflichtigen Wissenschaftsmagazinen.
Open Access!
"Open Access" ist
- kostenloser
- uneingeschränkter
- Onlinezugriff auf wissenschaftliche Arbeiten
"Open Access"-Magazine nutzen unter anderem Werbung, Sponsoren und Publikationsgebühren, um die Kosten der Publikation zu decken. So bleibt der Zugriff auf das Wissen kostenlos. Autoren können ihre Artikel in einem der über 4'200 fachgeprüften "Open Access"-Magazinen zu publizieren oder eine Kopie der Artikels im Internet zur Verfügung stellen.
Open Access lässt jeden die neusten Erkenntnisse der Forschung lesen, es hilft Professoren, auf dem neusten Stand zu bleiben. Es ermöglicht Programmen, Diagramme und Analysen zu errechnen und so Trends zu entdecken, die niemand erwartet hätte. Es gibt den Autoren eine höhere Sichtbarkeit und Gewicht. Und es vereinfacht das Schreiben von Arbeiten erhablich.
Open Acces bringt die Neugierigen und das Wissen der Welt zusammen.
Ist dies nicht der Grundstein jeder Forschung? Kostenloser, uneingeschränkter Onlinezugriff. Open Access.
Für weitere Informationen besuchen Sie auch righttoresearch.org

Hi Karen
I am from Switzerland. I am active in a digital sustainability group at my university[1], as well as in the pirate party Switzerland[2]. We think your video "Open Access 101" is great and we'd like to translate it into German. In case you'd like to support that process, we would really appreciate it if you can provide us with any video source material, so that we can speed up editing
In case you want to communicate directly, my mail address would be pirate[ät]valio.ch
cheers
patrick
[1] http://subdin.ch
[2] http://piraten-partei.ch

Valio wrote:Hab' mal eine Message an Karen Rustad geschrieben und sie gefragt ob sie irgendwelche Quelldateien bereitstellen würde...


Users browsing this forum: No registered users and 1 guest